Vero Miller, 1993 in Ulm geboren, ist ab der Spielzeit 2019/2020 Ensemblemitglied des Staatstheaters Kassel.

 

Im Mai 2019 debütierte sie an der Oper Leipzig in Dvořáks "Rusalka" als Küchenjunge. In derselben Rolle im März 2019 gab sie ihr Debüt an der Kölner Oper. Zuletzt sprang sie wiederholt am Landestheater Detmold als Dorabella in "Così fan tutte" ein.

Die junge Mezzosopranistin debütierte Anfang 2018 am Staatstheater Mainz in Mozarts Oper „La clemenza di Tito“ als Annio. Kurz darauf war sie als Preziosilla in Verdis „La forza del destino“ am Stadttheater Gießen in einer konzertanten Aufführung zu erleben. Als Amalia in Umberto Giordanos "Mala vita" war sie zu Beginn der Spielzeit 2018/2019 erneut am Stadttheater Gießen zu Gast.

In der Oper „Alcina“ von Händel, einer Produktion der Kammeroper Schloss Rheinsberg im Sommer 2016, war Vero Miller in der Partie der Bradamante zu sehen und im Juli 2017 als Hänsel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ mit der Jungen Oper Schloss Weikersheim.

 

Sie arbeitete mit Dirigenten wie Michael Hofstetter, Christoph Gedschold, Patrick Lange, Ulf Schirmer, Gerd Schaller, Ian Fountain, Eraldo Salmieri, György Mészáros, Attilio Cremonesi, Samuel Hogarth, Daniel Grossmann und Jos Zegers.

Sie sang unter anderem mit Orchestern wie den Münchner Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem WDR Funkhausorchester, dem Bundesjugendorchester, dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz, der Accademia di Monaco, dem Jewish Chamber Orchestra Munich, dem Orchester des Staatstheaters Braunschweig und dem Münchner Rundfunkorchester.

 

Ihre große Begeisterung für das Lied spiegelt sich in gemeinsamen Liederabenden mit ihren Pianisten wieder.

 

Vero Miller absolvierte ihren Bachelor of Arts im Fach Gesang bei Prof. Hanno Müller-Brachmann an der Musikhochschule Karlsruhe. An der Theaterakademie August Everding in München setzte sie ihr Studium im Masterstudiengang Musiktheater/Operngesang in der Gesangsklasse von KS Prof. Christiane Iven fort und erweitert derzeit ihre Ausbildung mit einem Masterstudiengang Konzert an der Hochschule für Musik und Theater München.

Im Rahmen ihrer Ausbildung sang Vero Miller die Dorabella in Mozarts „Così fan tutte“ am Theater Koblenz (2014), im Prinzregententheater München die Partie der Frau Hinrichs in „Die arabische Nacht“ von Christian Jost (2016), die Penelope in „Ulisse“ nach Claudio Monteverdi (2016) und die Stewardess in der Oper „Flight“ von Jonathan Dove (2017).

 

Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Brigitte Fassbaender, Cheryl Studer, Júlia Várady, Wolfgang Rihm, Heinz Holliger und Klesie Kelly. Sie ist Stipendiatin der Stiftung „Yehudi Menuhin – Live Music Now“ und des Deutschen Bühnenvereins (2016) und wurde gefördert von der Walter Kaminsky-Stiftung sowie der Anja-Fichte-Stiftung.

Die junge Mezzosopranistin wurde bereits mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen bedacht:

  • Finalistin beim 38th INTERNATIONAL HANS GABOR
    BELVEDERE SINGING COMPETITION (2019),

  • Mozart-Preis beim 56. Concurso international de canto Tenor Viñas in Barcelona (2019),

  • Förderpreis beim Richard-Strauss-Wettbewerb in München (2018),

  • Spezial-Preis (Golden Medal - High Distinction) beim Wiener International Music Competition (2019),

  • Spezial-Preis (Silver Medal) beim Berliner International Music Competition (2018),

  • Semi-Finalistin beim Queen Elisabeth Competition in Brüssel (2018),

  • Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang (2018),

  • 1. Preis in der Kategorie OPER beim 9. Internationalen Heinrich Strecker Gesangswettbewerb (2017),

  • 3. Preis beim PodiumJungerGesangsSolisten in Magdeburg (2017),

  • Verleihung der Louis-Spohr-Medaille der Stadt Seesen (2017),

  • 2. Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Köln (2017),

  • Nachwuchspreis des Internationalen Lion´s Club-Gesangswettbewerbs,

  • „Rainer-Koch-Gedächtnispreis“ des Kulturfonds Baden,

  • Gewinnerin des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg (2016).

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